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Oh mein Gott! Er ist dümmer als drei Iren!

Ich sag?s ja: Seit dem sich die Perser von den Arabern ?berrennen und den Islam aufzwingen lassen haben, bekommen sie einfach nichts mehr gebacken. Nicht mal w?hlen ? man w?hlt den am wenigsten Schlechten bzw. im Idealfall den am besten Geeigneten und nicht den D?mmsten. Danke.

Trotz seines kindlichen Wesen sitzt der Idiot nun mal auf dem guten ?L ? das eigentlich schon lange durch die Brennstoffzelle ersetzt werden gesollt h?tte ? und weil dieser Misanthrop von einem Hinterw?ldler auf dem ?l sitzt und Amerika zumal im Irak Bl?dsinn macht, scheiden die einfachen L?sungsm?glichkeiten aus. Dennoch sollte Europa mit dem Rumkindern wegen der angeblichen Foltergeschichte ? in die irgendein nicht n?her bezeichnetes Land in ?bersee verwickelt sein soll. Schlie?lich braucht man Onkel Sam, sollte unser Misanthrop nach der Bombe greifen. Dann n?mlich wird es h?chste Zeit f?r all die esoterischen Cruise Missiles, Stealth Bomber und Smart Bombs.

Ansonsten stellt dieser Vorschlag eine neue Qualit?t an politischer Dummheit dar und nat?rlich werden die Kinder Israels das gelobte Land nicht wieder verlassen ? ganz im Gegenteil, mit der Zeit d?rften sie sich eher noch mehr vom biblischen Kernland zur?ckholen. Daran ?ndert ein aufgeblasener Exstudentenkopf schon gar nichts, selbst Moses w?re hilflos ? auch wenn er mit neuen Geboten durchs rote Meer kommen w?rde?
10.12.05 04:09


Die zwölf Geschworenen (Twelve Angry Men)

Einer der seltenen Kleinode, die man zuf?llig in der endlosen Masse, der durchschnittlichen Filme entdeckt. Die Handlung ist auf den ersten Blick relativ schlicht; ein junger Mann aus einem Slum wird angeklagt seinen Vater ermordet zu haben. Alle Indizien, Zeugenaussagen und Beweise sprechen gegen ihn, sollte er f?r schuldig befunden werden, so wird er zum Tode verurteilt werden. Unter den Geschworenen scheint es Anfangs ebenfalls keinen Zweifel zu geben, bis auf einen, der f?r nicht schuldig stimmt. Da das Votum der Geschworenen einstimmig sein muss, entsteht eine zunehmend hitzige Diskussion, bei der alle Fakten und Aussagen des Prozesses neu bewertet werden m?ssen und die pers?nlichen Ansichten und Probleme der Beteiligten in einem wechselhaften Psychoduell zu Tage treten?

Richtig der Film spielt im Grunde genommen nur in einem Raum und man sieht nichts anderes, als 12 M?nner debattieren; ?brigens ein zeitgem??es Remake des gleichnamigen Klassikers von 1957 ? zusehen am 17.12. um 0:55 auf NDR?
16.12.05 23:51


der hirntote Muskelberg

Ein ?sterreicher mit vielen Muskeln und wenig Hirn, der in die USA ging, um dort erst Schauspieler, dann Republikaner und schlie?lich Governor zu werden, versucht nun sich durch Law and Order bei den W?hlern Liebkind zu machen. Ob ihm das wohl gelingt?

Ulrichs M?rchenstunde

(lustig vor allem, wie die europ?ischen Medien diese Witzfigur in Schutz nehmen, er h?tte nur keine Gnade gew?hren k?nnen, weil die b?sen, b?sen, b?sen W?hler das nicht gewollt h?tten? ja, ja)

So Amerika ? unter uns: Wehe du ?nderst deine Verfassung, damit dieser Knilch eines Tages Pr?sident werden kann, dann m?ssen wir uns einmal ernsthaft unterhalten; niemals darf so etwas in einer Reihe mit George Washington, Thomas Jefferson, Abraham Lincoln oder Theodore Roosevelt stehen. Niemals?
17.12.05 00:20


Er ist wieder ganz der alte, unser blondes Fallbeil. Die R?ckkehr der Normalit?t CDU/CSU-Politiker d?rfen sich wieder zu ihrem Lieblingsthema "Integration" ?u?ern...

das alte Leid

Es war sowieso seltsam, dass zu diesem Thema w?hrend des Wahlkampfes von der Union nur Schweigen zu vernehmen war, normalerweise k?nnen Koch und andere da gar nicht widerstehen. War wohl Teil der Strategie alles so weiterf?hren zu wollen, wie Rot-Gr?n nur mit ver?nderter Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik, blo? keine Richtungswahl.
18.12.05 18:26


Alice!

Alice! hat wieder mal zu geschlagen?

Betrachtungen einer Feministin

?und l?uft Gefahr in bestimmte br?unliche Ecken gestellt zu werden, auch wenn viel Grund in dem ist, was sie zu sagen hat. Irgendwie auch logisch, dass sie sich von dieser religi?s-patriarchalisch Gepr?gten Welt bedroht und
angeekelt f?hlt, immerhin erkl?ren deren geistige F?hrer Frauen die sich nicht den religi?sen Dogmen und Rollenbildern unterordnen zu Freiwild.

die Frau als Fleisch des Mannes

Ich mag die Emma, Mann muss sie nur aufschlagen und schon f?hlt man sich wie der Belzebub in der Messe; mal schnell am Weihwasser nippen und dann noch nachfragen, wie es denn dem Nazarener so geht und ob die Wundmale noch sehr
schmerzen? einfach herrlich, irgendwo hinzukommen und der B?se an sich zu sein, ohne irgendwie B?ses tun oder denken zu m?ssen.

Die Entdeckung des Vegetarismus durch den Feminismus ist eine Kom?die zum totlachen, die Revision der menschlichen Geschichte aus dem Blickwinkel des Feminismus; besonderes Highlight (die Anglizismen sind nur f?r euch im Text)
die Umdeutung der nat?rlichen Tatsache, dass Frauen regelm??ig bluten ? einmal im Monat und beim Geb?ren ? wird zur m?nnlichen Unterdr?ckung umgewertet; dem Text geht ein v?lliges Verst?ndnis dieser archaischen von irrationalen Vorstellungen und ?ngsten gepr?gten Zeit ab. Die Frau als Wild des Mannes, deren Fleisch wie das der Tiere als Zeichen der Herrschaft gegessen wird ? so lustig die Emma-Kommentare der (m?nnlichen) Sexualforschung manchmal sein m?ssen, hier haben Naturwissenschaftler beiderlei Geschlechts etwas zu lachen. Allein die Wortsch?pfungen: "Frau-Essen" oder "Fleisch fressenden Raubtierg?ttinnen" ? f?r so erhabene Gestalten, wie die der Artemis ? wobei auch hier die Suffragetten die alte Welt missverstehen; Artemis hatte an sich nichts m?tterliches an sich, in Ephesus wurde sie jedoch mit einer lokalen, nicht-griechischen Mutter- und Furchtbarkeitsg?ttin gleichgesetzt. Die man in pervertierter Form heute noch in der Jungfrau Maria finden kann, auch wenn das die Katholiken ebenso beharrlich wie erfolglos leugnen.

die ?bliche Opferanalogie

Und nun wieder zu Alice! selbst, hier sinniert sich wieder mal ?ber die Gesellschaft und entdeckt dabei die Analogie zwischen der Unterdr?ckung der Tiere und der Frau, also denkt daran: "Wer diesen Respekt nicht vor dem Tier hat ? und zwar vor jedem Tier! Und auch vor Ratten und Kakerlaken! ? der hat ihn auch nicht vor dem Menschen." Also nichts mehr mit Fliegen qu?len und Mausefallen aufstellen.

Das macht sie ?brigens gerne, Analogien zwischen den Frauen und anderen notorischen Opfern herzustellen ? wie den Schwarzen in Amerika oder den Juden im Dritten Reich. Der Mann ist immer T?ter und die Frau immer Opfer ? das die Wirklichkeit oftmals anders aussieht, verschweigt Alice! ihren Leserinnen (und Lesen) einfach. Ihre Argumentation greift sehr oft Elemente der nationalsozialistischen Ideologie auf, indem sie erkl?rt die Frauen w?rden zu Untermenschen erkl?rt und dann Opfer sexistisch motivierter Gewalt. Fotograph Helmut Newton ist f?r sie als Mann und Jude T?ter und Opfer zu gleich?

(ich will jetzt nicht sagen, dass alle Emma-Gedanken und Ansichten so einfach von der Hand zuweisen seien, nur sehr
oft wirkt das Ganze auf mich zu pauschal, m?nnerfeindlich und einf?ltig; aber unterhaltsam ? so, alle positiven Illusionen zerst?rt?)
18.12.05 22:27


Die Franzosen wieder:

Das Ende vom Ende

Irgendwie werde ich sie vermissen die nichtvorhandenen Schuldgef?hle und die leeren Drohungen der Musikindustrie, sollte die Kulturfaltrate Wirklichkeit werden...
23.12.05 19:29


der alljährliche christliche Medienterror

Weihnachten die Zeit der inflation?r auftretenden Auferstehung des Christentums, allj?hrlich begeben sich die Halbgebildeten aller L?nder, wieder rechtzeitig zum Fest, auf Spurensuche. Da werden allerlei wunderliche Dinge zu Tage gefordert, Leichent?cher durchleuchtet, um der Welt eine Visage als die des ach so g?ttlichen Erl?sers verkaufen zu k?nnen. Das Ganze geht einher mit unaufgefordert erteilten Belehrungen ?ber das unfehlbare gute Wesen der urspr?nglichen christlichen Lehre. Dabei fehlt nat?rlich auch nicht der fast schon tapfer anmutende Versuch, mit Hilfe von theologischen Erg?ssen, den Niedergang der Religion nicht wahrhaben zu wollen. Dieses Jahr schie?t die Zeit den Vogel, in der Kategorie der christlich-medialen Dummheit, ab:

http://www.zeit.de/2005/52/01__leit_1_52

Ein Frontalangriff auf jede Form intellektueller Rechtschaffenheit; wer behauptet Nietzsche w?rde den Tod Gottes beklagen, der missversteht nicht nur die Bedeutung des Begriffs der Tragik in Nietzsches Werk nicht, derjenige hat Nietzsche an sich nicht verstanden. Weihnachtliche Fr?hlichkeit gegen die deprimierende Erkenntnis, dass es tats?chlich keinen Gott gibt? Das ist Wahrhaft protestantisch: Sich die Nichtexistenz Gottes eingestehen und trotzdem noch Christ sein k?nnen.

"Wer ohne Amt und Auftrag von Gott redet, gilt rasch als arm im Geiste. Aber vielleicht sind es genau diese in der Bergpredigt gemeinten Armen, die dem Allmachtswahn unserer technisch-industriellen Wissenskultur ?berlegen sind."

Eine Zumutung oder? Denn Fass schl?gt es endg?ltig den Boden aus, wenn das Christentum als Verschmelzung von Offenbarungsreligion und der antiken Philosophie bezeichnet wird. Diese wahnwitzige Dreistigkeit mit der hier versucht wird den Leser hinters Licht und in die christliche Herde zur?ckzuf?hren wird selbst von offen missionarischen Texten selten erreicht. Alles an Europa sei christlich, selbst bewusst oder unterbewusst antichristliche Str?mungen. Auch die franz?sische Revolution, die auf den Gedanken von Montesquieu und Rousseau fu?t und einstmals das Christentum abschaffen lies und den Kultus der Vernunft einf?hrte, sollten am Ende noch die betont antireligi?sen und atheistischen Kommunisten im Russland des fr?hen 19.Jahrhunderts "christlich" gewesen sein, so g?be es wirklich kein Entkommen aus der monotheistischen Schafherde.

Das ganze ist Nichts weniger als eine Generalabsolution des Christentums, das im Wesenkern gut sei und immer nur falsch gelebt wurde; in der Moderne durch zuviel Liberalit?t und Relativismus und in der Vergangenheit durch das Segnen von Waffen. Was hier verschwiegen wird, ist Nichts weniger als die Wahrheit: Es waren christliche Fanatiker die aus ihrem Glauben die schlimmsten Gr?uel ?ber Europa gebracht haben. Kreuzz?ge, Inquisition, Zwangsbekehrungen, die Zerst?rung von Kulturg?tern, der latente Antisemitismus, die Unterdr?ckung der Frau und der Wissenschaft, all das geschah allein aus christlichen Motiven und nicht, weil irgendjemand den Segen der Kirche f?r seine Waffen n?tig hatte. Im Gegenteil, die Kirche bot dem europ?ischen Adel die S?ndenvergebung an, sollte dieser f?r sie das Schwert gegen die Ungl?ubigen f?hren. Auch verschweigt uns der Autor, dass so ?beraus "heilige" und "weise" M?nner, wie Luther, Thomas von Aquin, Augustinus oder Bernhard von Clairvaux diese Taten forderten und rechtfertigten ? und bis heute hat sich keine so genannte christliche Konfession von deren Gedanken distanziert. Kurzum, die Zeit argumentiert hier mit Johannes Paul II. und der katholischen Kirche: Alle Fehler des Christentums sind Fehler einzelner, fehlgeleiteter Menschen, dass sich das Christentum sich an sich geirrt hatte und noch irrt liegt hier fern? die Lehre ist gut! Amen!

Hier bleibt wieder einmal nichts anderes ?brig, als Max Liebermann: "Ich kann gar nicht so viel fressen, wie ich kotzen m?chte."
24.12.05 03:31


Selbst der einstmals als so links betrachtete Spiegel macht mit:

Die Augstein Passion

Das hohe Lied ?ber Gl?ck und Erf?llung in d?mmlichen Obskurantismus: Man sucht sich einen starren Glauben als Zuflucht vor der rauen Wirklichkeit. Ach wie sch?n.

"Schlie?lich gelangen in den n?chsten Jahrzehnten jugendliche Kohorten an die Gymnasien und Hochschulen, die dann nicht mehr von ?kopazifistischen 68er Lehrern ideologisch geschulmeistert werden, sondern die Tag f?r Tag einzig die d?rren Merks?tze einer rein pragmatischen P?dagogengeneration zu h?ren bekommen. Allein diese Konstellation garantiert, nach allem was wir historisch von Generationenrhythmen und -folgen wissen, sp?testens mit dem n?chsten Jahrzehnt eine neue Jugendkultur, die dem prosaischen Pragmatismus wieder das Zukunftsleuchten bildreicher Erz?hlungen und k?hner Transzendenzversprechen entgegenh?lt."

Man lechzt f?rmlich nach neuen Deutschnationalen, die flei?g beten, das Deutschlandlied begeistert schmettern und sich noch nicht mal sch?men aufs Oktoberfest zu gehen. Die 68ziger als sch?nes Umsonst?

"Infolgedessen w?rde es mit der "Entzauberung" des Religi?sen in der s?kularisierten Gesellschaft erst einmal nicht weitergehen. Die Voraussetzungen f?r die Erosion der Spiritualit?t - der Sinnverschlei? der Moderne - w?ren zugleich, gewisserma?en zeitversetzt, die Bedingungen ebenfalls f?r ihre Wiederauferstehung. Und das k?nnte dann auch die ganz klassischen Produzenten und Mittler von Sinn und Heilsversprechen wieder beleben und kr?ftigen: die christlichen Kirchen. Zumindest sind die Aggressionen ihrer Gegner erkennbar abgeflaut. Militante Kirchenfeindschaft ist auch unter Intellektuellen kaum mehr anzutreffen."

Oh Tempora Oh Mores! So etwas im Spiegel lesen zu m?ssen, h?tte vor nicht allzu langer Zeit Welten zum Einsturz gebracht. Wie kann man nur so tief sinken und der Kirche in aller ?ffentlichkeit den Arsch k?ssen?
24.12.05 16:15


Front deutscher Äpfel

Der Erfolg des Dummen verf?hrt zur Nachahmung, mittlerweile sind selbst radikal-vegane ?kofaschisten auf den "Du bist Deutschland" Zug aufgesprungen und k?mpfen gegen die ?berfremdung des deutschen Streuobstes. Aber seht selbst:

Front deutscher ?pfel

"OFFIZIELLE KUNDGABE DER ERKL?RUNG DER F.D.? ZUM 1.10.2005.

Ein Sender kann einen Krieg ausl?sen. Der ?berfall, durch den er verdr?ngt wird, entwurzelt vielleicht auch einen anderen Sender. Genauso wie sich ein paar Uniformen zu einem Krieg entwickeln, kann das deine Uniform. Unrealistisch, sagst du?

Wir k?nnen das auch. Das haben wir bewiesen, vor allem wir k?nnen einen Krieg anzetteln.

Wir sind Deutschland.

Behandle Deutschland einfach wie dich selbst. Meckre nicht ?ber andere, such Hilfe! Bring die beste Leistung, zu der du nicht f?hig bist. Und wenn du mit dir fertig bist, ?bertriff Deutschland. Zieh deine Uniform an und zieh dich wieder aus. Du bist die Uniform, du bist der Entbl??te.

Du bist Deutschland.

Warum feuerst du dann deine Soldaten im Krieg an, wenn deine Stimme so unwichtig ist? Weil du ein Teil von allem bist. Und auch du bist pleite.

Du bist Worch.

Also: Wie w?re es, wenn du dich mal wieder selbst anfeuerst? Gib nicht nur auf der Autobahn Gas. Dr?ck auf den Knopf. Es gibt keine Geschwindigkeitsbegrenung auf der Leipzigbahn. Frage dich nicht, was Worch f?r dich tut. Tu selber nichts!

Du bist Worch."

26.12.05 16:46


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