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gelebte plebiszitäre Demokratie

Tja, ungeachtet aller Spaltungsversuche tobt die bürgerliche Revolution weiterhin auf den Strassen Frankreichs; ob sie auch dieses Mal die Regierung von einer ausgesprochenen Schnapsidee abbringen können?
1.4.06 01:35


Wie sagt es doch der Erkennende: "Unsere Religion hat mehr die demütigen und beschaulichen Menschen als die tätigen selig gesprochen. Sie hat das höchste Gut in Demut, Entsagung und Verachtung des Irdischen gesetzt; jene [das Heidentum] setzte es in hohen Mut, Leibesstärke und alles, was den Menschen kraftvoll macht. Verlangt auch unsere Religion, daß man stark sei, so will sie doch, daß man diese Stärke im Leiden und nicht in kraftvollen Taten äußert. Diese Lebensweise scheint also die Welt schwach gemacht und sie den Bösewichten zur Beute gegeben haben."
1.4.06 17:48


Die Aufklärung ist als elementare Geisteshaltung völlig unzulänglich, Wissenschaftlichkeit dagegen schon; im Grunde genommen stellt die Aufklärung ja nur die kritische Analyse der althergebrachten Werte dar. Daher kann sie nur ein Teil, wenn überhaupt der Problemlösung sein – unser Problem ist ein ethisches, nämlich das einer falschen, lebensfeindlichen Moral. Der christlichen Moral, wie sagt es doch der Erkennende:

"Unsere Religion hat mehr die demütigen und beschaulichen Menschen als die tätigen selig gesprochen. Sie hat das höchste Gut in Demut, Entsagung und Verachtung des Irdischen gesetzt; jene [das Heidentum] setzte es in hohen Mut, Leibesstärke und alles, was den Menschen kraftvoll macht. Verlangt auch unsere Religion, daß man stark sei, so will sie doch, daß man diese Stärke im Leiden und nicht in kraftvollen Taten äußert. Diese Lebensweise scheint also die Welt schwach gemacht und sie den Bösewichten zur Beute gegeben haben."

Der Vorteil der alten Welt besteht darin, dass diese über ihre – innerlich längst abgestorbene – polytheistische Religion Zugang zu einer Sagen- und Götterwelt hatte, die alle Tugenden und Handlungen, welche die Existenz und Größe des antiken Staates verbürgten, als heilig und erstrebenswert betrachteten; es ist also wenig verwunderlich, dass die antike Welt Philosophie, Literatur und Wissenschaft hervorbrachte, während die späteren (fast) nur Theologie erschufen. Diese natürliche, gesunde Vorstellungswelt ist uns verloren gegangen durch das Christentum. Die Aufgabe, die nun Europa gestellt wurde, ist keine geringere als die Entwicklung eines wissenden Moralsystems, das den Menschen als Leitlinie mit auf den Weg gegeben wird und von dem aus sie später ihr Denken entwickeln – wie heißt es doch: Eine Pflanze kann nur in dem Maße wachsen und gedeihen wie man ihr Raum, Wasser und Nährstoffe dazu gibt. Alles was auf dem morbiden Boden des Christentums gewachsen ist, das muss sich zuerst mühsam davon befreien und dies gelingt selten vollständig. Hier gilt es anzusetzen:

Ein guter Alternativansatz bietet beispielsweise das Naturrecht und mit ihm die Überzeugung, dass alle Werte, Normen, Institutionen, Vorstellungen und Glauben nichts sind als das Werk des menschlichen Geistes und in ihnen nichts Göttliches oder Übernatürliches enthalten ist. Hierin spielt auch der Atheismus eine wichtige Rolle – die Menschen sind naturgemäß mehr am irdischen Dasein interessiert, wenn keine Hoffnung auf jenseitige Paradiese besteht; so wird man die Menschen dazu bewegen können, ihre Anstrengungen und Kräfte für das wirkliche Leben einzuspannen. Weiterhin bietet sich der säkulare Humanismus als Bezugsgröße an, allerdings sollte man diesem noch ein entsprechendes Gegenstück mitgeben – was wiederum zur Philosophie Friedrich Nietzsches führt; so erstrebenswert auch Werte wie Toleranz, Gewaltfreiheit oder Gewissensfreiheit sein mögen, ohne die Fähigkeit und den Willen, bei Bedarf, das Gegenteil zu tun, würde ein solches Bestreben zum Scheitern verurteilt sein, da man nicht länger fähig wäre, sich Feinden zu erwehren. Gerade die Religions- und Glaubensfreiheit stellt hier ein wahrhaftiges trojanisches Pferd dar, sie erlaubt es heutzutage benahe alles im Namen der Religion zu tun oder nicht zu tun bzw. zu lehren – eine freie Gesellschaft muss also die organisierte, monotheistische Religion knechten und deren Autoritäten streng befauchsichtigen lassen und in Bildung und Erziehung den Menschen soweit wie möglich vom Aberglauben und religiösen Überzeugungen befreien.

Ferner lassen sich auch die heidnischen Mythen und die Geschichte als Teil eines Identitäts- und Weltanschauungsbildenden Wertesystems verwenden, gerade mit dem Bewusstsein um die Existenz anderer Götterwelten, in Verbindung mit der Erkenntnis, dass diese bloße Projektionen der Menschen seien, werden die Missionierungsbemühungen der Monotheisten zum Scheitern verurteilt sein; nicht nur weil den Menschen, durch die alten Sagen, die Armseligkeit der monotheistischen Gottesvorstellung offenbar wird, sondern auch weil damit die berechtigte Frage aufgeworfen hat, wieso es andere Götter geben sollte? Auch die unzulänglichen jüngeren Versuche, die Schrift mit Hilfe der Wissenschaft zu beweisen, tritt man somit am wirksamsten entgegen; denn der Fund der Bundeslade beweißt so wenig die Existenz Jehovas wie der Fund des pythischen Dreifußes die Existenz des Apollon beweißt. Sprich: Die Vermittlung der heidnischen Religion hält den Monotheistischen einen Spiegel vor, indem ihre Lügen und Absurditäten völlig offenbar werden.

Eine ähnliche Funktion erfüllt die Geschichte, ein Minimum an historischer Kenntnis und die Lügen von dem Islam als Religion des Friedens und der Liebe sind hinweggewischt; gleiches gilt für das Christentum – niemand würde Luther als freizügigen Renaissancemenschen bezeichnen, wenn er nur eines seiner Hetzflugblätter gelesen hätte; eine weitere Funktion der Vergangenheit ist aber auch eine Kritik der Gegenwart, indem diese nicht mehr als absolut begriffen wird in Werten und Zuständen, sondern als sich im Fluss befindlich als Teil einer langen Kette von Ereignissen; als etwas formbares, nicht statisches. Ein historisches Bewusstsein und die daraus resultierende Ahnung zukünftiger (möglicher) Entwicklungen und Bedrohungen und nicht zuletzt, der Will die Gesellschaft langfristig in eine bestimmte Richtung zu entwickeln....

Gegenwärtig gleicht Europa dem freigewordenen Menschen, der nicht weiß, wohin er will und wozu er frei ist. Diese nihilistische Leere gilt es nun zu füllen, damit es ein Ende hat mit dem Glauben an Wirtschaftswachstum, Arbeitsplätze und Pauschalreisen. Eine Gesellschaft braucht Ziele, Ideale und Träume, damit sie beim Versuch deren Verwirklichung über sich hinauswachsen kann, damit es überhaupt eine Entwicklung hin zum Schönen, Wahren und Großen geben kann...
1.4.06 19:06


Einen guten Karfreitag wünsche ich.

- Das ist es nicht, was uns abscheidet, dass wir keinen Gott wiederfinden, weder in der Geschichte, noch in der Natur, noch hinter der Natur, - sondern dass wir, was als Gott verehrt wurde, nicht als "göttlich", sondern als erbarmungswürdig, als absurd, als schädlich empfinden, nicht nur als Irrthum, sondern als Verbrechen am Leben ... Wir leugnen Gott als Gott ... Wenn man uns diesen Gott der Christen bewiese, wir würden ihn noch weniger zu glauben wissen. - In Formel: deus, qualem Paulus creavit, dei negatio. - Eine Religion, wie das Christenthum, die sich an keinem Punkte mit der Wirklichkeit berührt, die sofort dahinfällt, sobald die Wirklichkeit auch nur an Einem Punkte zu Rechte kommt, muss billiger Weise der "Weisheit der Welt", will sagen der Wissenschaft, todtfeind sein, - sie wird alle Mittel gut heissen, mit denen die Zucht des Geistes, die Lauterkeit und Strenge in Gewissenssachen des Geistes, die vornehme Kühle und Freiheit des Geistes vergiftet, verleumdet, verrufen gemacht werden kann. Der "Glaube" als Imperativ ist das Veto gegen die Wissenschaft, - in praxi die Lüge um jeden Preis ... Paulus begriff, dass die Lüge - dass "der Glaube" noth that; die Kirche begriff später wieder Paulus. - jener "Gott", den Paulus sich erfand, ein Gott, der "die Weisheit der Welt" (im engern Sinn die beiden grossen Gegnerinnen alles Aberglaubens, Philologie und Medizin) "zu Schanden macht", ist in Wahrheit nur der resolute Entschluss des Paulus selbst dazu: "Gott" seinen eignen Willen zu nennen, thora, das ist urjüdisch. Paulus will "die Weisheit der Welt" zu Schanden machen: seine Feinde sind die guten Philologen und Ärzte alexandrinischer Schulung -, ihnen macht er den Krieg. In der That, man ist nicht Philolog und Arzt, ohne nicht zugleich auch Antichrist zu sein. Als Philolog schaut man nämlich hinter die "heiligen Bücher", als Arzt hinter die physiologische Verkommenheit des typischen Christen. Der Arzt sagt "unheilbar", der Philolog "Schwindel"

- Friedrich Nietzsche, der Antichrist
14.4.06 20:43


Tja, die Dänen haben eben überall Freunde, auch bei den Katholiken – obwohl sie während ihrer Wikingerzeit mit Vorliebe deren Klöster plünderten und in Brand steckten –, nun hat sich jedenfalls selbst Opus Dei mit den Dänen verbrüdert – wohl um Abbitte zu leisten für ihre Kumpanei mit Franco:

das Werk Gottes
17.4.06 21:46


Vom neuen Götzen

Irgendwo giebt es noch Völker und Heerden, doch nicht bei uns, meine Brüder: da giebt es Staaten.

Staat? Was ist das? Wohlan! Jetzt thut mir die Ohren auf, denn jetzt sage ich euch mein Wort vom Tode der Völker.

Staat heisst das kälteste aller kalten Ungeheuer. Kalt lügt es auch; und diese Lüge kriecht aus seinem Munde: "Ich, der Staat, bin das Volk.''

Lüge ist's! Schaffende waren es, die schufen die Völker und hängten einen Glauben und eine Liebe über sie hin: also dienten sie dem Leben.

Vernichter sind es, die stellen Fallen auf für Viele und heissen sie Staat: sie hängen ein Schwert und hundert Begierden über sie hin.

Wo es noch Volk giebt, da versteht es den Staat nicht und hasst ihn als bösen Blick und Sünde an Sitten und Rechten.

Dieses Zeichen gebe ich euch: jedes Volk spricht seine Zunge des Guten und Bösen: die versteht der Nachbar nicht. Seine Sprache erfand es sich in Sitten und Rechten.

Aber der Staat lügt in allen Zungen des Guten und Bösen; und was er auch redet, er lügt - und was er auch hat, gestohlen hat er's.

Falsch ist Alles an ihm; mit gestohlenen Zähnen beisst er, der Bissige. Falsch sind selbst seine Eingeweide.

Sprachverwirrung des Guten und Bösen: dieses Zeichen gebe ich euch als Zeichen des Staates. Wahrlich, den Willen zum Tode deutet dieses Zeichen! Wahrlich, es winkt den Predigern des Todes!

Viel zu Viele werden geboren: für die Überflüssigen ward der Staat erfunden!

Seht mir doch, wie er sie an sich lockt, die Viel-zu-Vielen! Wie er sie schlingt und kaut und wiederkäut!

"Auf der Erde ist nichts Grösseres als ich: der ordnende Finger bin ich Gottes'' - also brüllt das Unthier. Und nicht nur Langgeohrte und Kurzgeäugte sinken auf die Kniee!

Ach, auch in euch, ihr grossen Seelen, raunt er seine düsteren Lügen! Ach, er erräth die reichen Herzen, die gerne sich verschwenden!

Ja, auch euch erräth er, ihr Besieger des alten Gottes! Müde wurdet ihr im Kampfe, und nun dient eure Müdigkeit noch dem neuen Götzen!

Helden und Ehrenhafte möchte er um sich aufstellen, der neue Götze! Gerne sonnt er sich im Sonnenschein guter Gewissen, - das kalte Unthier!

Alles will er euch geben, wenn ihr ihn anbetet, der neue Götze: also kauft er sich den Glanz eurer Tugend und den Blick eurer stolzen Augen.

Ködern will er mit euch die Viel-zu-Vielen! Ja, ein Höllenkunststück ward da erfunden, ein Pferd des Todes, klirrend im Putz göttlicher Ehren!

Ja, ein Sterben für Viele ward da erfunden, das sich selber als Leben preist: wahrlich, ein Herzensdienst allen Predigern des Todes!

Staat nenne ich's, wo Alle Gifttrinker sind, Gute und Schlimme: Staat, wo Alle sich selber verlieren, Gute und Schlimme: Staat, wo der langsame Selbstmord Aller – "das Leben'' heisst.

Seht mir doch diese Überflüssigen! Sie stehlen sich die Werke der Erfinder und die Schätze der Weisen: Bildung nennen sie ihren Diebstahl - und Alles wird ihnen zu Krankheit und Ungemach!

Seht mir doch diese Überflüssigen! Krank sind sie immer, sie erbrechen ihre Galle und nennen es Zeitung. Sie verschlingen einander und können sich nicht einmal verdauen.

Seht mir doch diese Überflüssigen! Reichthümer erwerben sie und werden ärmer damit. Macht wollen sie und zuerst das Brecheisen der Macht, viel Geld, - diese Unvermögenden!

Seht sie klettern, diese geschwinden Affen! Sie klettern über einander hinweg und zerren sich also in den Schlamm und die Tiefe.

Hin zum Throne wollen sie Alle: ihr Wahnsinn ist es, - als ob das Glück auf dem Throne sässe! Oft sitzt der Schlamm auf dem Thron - und oft auch der Thron auf dem Schlamme.

Wahnsinnige sind sie mir Alle und kletternde Affen und Überheisse. Übel riecht mir ihr Götze, das kalte Unthier: übel riechen sie mir alle zusammen, diese Götzendiener.

Meine Brüder, wollt ihr denn ersticken im Dunste ihrer Mäuler und Begierden! Lieber zerbrecht doch die Fenster und springt in's Freie!

Geht doch dem schlechten Geruche aus dem Wege! Geht fort von der Götzendienerei der Überflüssigen!

Geht doch dem schlechten Geruche aus dem Wege! Geht fort von dem Dampfe dieser Menschenopfer!

Frei steht grossen Seelen auch jetzt noch die Erde. Leer sind noch viele Sitze für Einsame und Zweisame, um die der Geruch stiller Meere weht.

Frei steht noch grossen Seelen ein freies Leben. Wahrlich, wer wenig besitzt, wird um so weniger besessen: gelobt sei die kleine Armuth!

Dort, wo der Staat aufhört, da beginnt erst der Mensch, der nicht überflüssig ist: da beginnt das Lied des Nothwendigen, die einmalige und unersetzliche Weise.

Dort, wo der Staat aufhört, - so seht mir doch hin, meine Brüder! Seht ihr ihn nicht, den Regenbogen und die Brücken des Übermenschen? -

- Friedrich Nietzsche, "also sprach Zarathustra"
19.4.06 20:25


Es sind nur wenige, die den Sinn haben und zugleich zur Tat fähig sind. Der Sinn erweitert, aber lähmt. Die Tat belebt, aber beschränkt.

- Goethe (angeblich)
19.4.06 22:22


"Im Vergleich zum Krieg verblassen alle anderen Werke menschlicher Mühen zur Bedeutungslosigkeit."

Rice droht mit Alleingang der USA

Tja, wie es scheint ist die Zeit der Theomanie in Teheran bald abgelaufen...
20.4.06 22:53


Sklaven der Mattscheibe

Black Hawk Down – Richtig, bevor nun die Verdammungshymen und das reflexartige Wehgeschrei erhoben wird: Ridley Scotts "historische" Filme sind eben mit Vorsicht zu genießen, das hat er schon eindrucksvoll bei seiner Kolumbusbiographie – wo Kolumbus zum Prometheus der Zivilisation verklärt wurde – und bei "Gladiator" – indem er Mark Aurel von der Wiedergeburt der Republik träumen lässt – bewiesen; und hier treibt er sein Unwesen nicht anders in Somalia. Mogadischu 1993: Unter Führung der USA versuchen UN-Friedenstruppen das von Bürgerkrieg und Bandenterror zerrissene Land zu befrieden und eine Hungersnot abzuwenden. Ihren Bemühungen widersetzt sich vor allem der einflussreiche Clanführer Aidid; diesen Schurken soll nun eine Spezialeinheit des US-Militärs fassen. Eigentlich der übliche Prolog für ein kriegsverherrlichendes Actionfeuerwerk und so kommt es dann auch, mit dem somalischen Bandenmob dürften sich nur die fanatischsten Amerikahasser identifizieren, während die US-Soldaten die Sympathie des Publikums fast schon sicher haben. Einseitig könnte man ihn schon nennen diesen Film, etwas klischeebeladen vielleicht auch, aber spannend und hervorragend gefilmt ist er trotzdem – freilich kein zweites Apocalypse Now.

Zu sehen heute auf Pro 7 um 22:40


Brot und Rosen – eine Art modernes Sittengemälde über eine junge Mexikanerin, die illegal in den USA lebt und arbeitet; beleuchtet werden vor allem die Situation der Illegalen und natürlich gibt es auch allerhand persönliche Verwicklungen und eine Liebesgeschichte – in der Geschichte tritt nämlich auch der unorthodoxe Gewerkschaftler Sam auf, der zudem noch verdammt gut aussehend ist, der Schuft. Er setzt sich mit öffentlichkeitswirksamen Aktionen für die Rechte der Ausgebeuteten ein und so kommen sich er und Maya näher...

SWR

Montag, 23:23 auf dem SWR


Des Teufels General – nach dem gleichnamigen Stück Carl Zuckmayer; Berlin, 1941 – der leutselige und genusssüchtige Luftwaffen-General Harras (grandios gespielt von Curd Jürgens) hat sich aus Opportunismus mit den Nazis eingelassen und spielt eine wichtige Rolle in Hitlers Kriegsmaschinerie. Weder ein überzeugter Nazi noch ein Rassist und mit einem zulosen Mundwerk wird er argwöhnisch von den Gestaposchergen beäugt. Bei der Entwicklung eines neuen Bombertyps kommt es jedoch zu Unfällen und Verzögerungen, die Harras' Position wesentlich schwächen und auch persönlich gerät er immer mehr in Konflikt mit dem System – wie es endet? Tja, seht selbst... (ein gelungenes Stück über auf Aufstieg und Scheitern eines Karrieristen im NS-Staat, sofern man sich nach dem Guido Knopp NS-Overkill noch derartiges antun möchte – es lohnt sich, versprochen.)

WDR

Dienstag, 22:10 auf dem WDR
30.4.06 20:32





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